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Interview mit Sven Zahnleiter

Der Mannheimer Morgen veröffentlichte in seiner Ausgabe vom 14.10.2009 ein Interview mit unserem Spieler Sven Zahnleiter. Thema waren die Platzverweise im Derby gegen des VFB Gartenstadt, welches 2:2 unentschieden endete (siehe dazu gesonderten Bericht). Hier nun der Artikel des Mannheimer Morgen:

Interview der Woche: Käfertals Sven Zahnleiter versucht, die sechs Platzverweise beim Derby gegen Gartenstadt zu erklären

"Emotionen sind hochgekocht"

Von unserem Mitarbeiter Reiner Bohlander

Mannheim. Es war ein Derby, das es in sich hatte. Am Sonntag trafen die Lokalrivalen VfB Gartenstadt und SC Käfertal in der Fußball-Kreisliga aufeinander. Das Spiel endete 2:2. Insgesamt verteilte der Schiedsrichter zweimal die Rote und viermal die Gelb-Rote Karte. Jeweils drei Akteure mussten bei beiden Teams vorzeitig vom Platz. Wir haben nach der Partie bei SC-Routinier Sven Zahnleiter nachgehakt, der mit seiner Familie auf der Gartenstadt lebt.

Herr Zahnleiter, sechs Platzverweise, darunter zwei Rote Karten - war die Partie am Sonntag so ein brutales Derby?

Sven Zahnleiter: Eigentlich nicht. Nach der frühen Roten Karte für meinen Namensvetter David Zahnleiter vom VfB nach zehn Minuten wurde die Begegnung leider sehr hektisch. In so einer Partie spielen Emotionen eine große Rolle, die nach dem Platzverweis hochkochten. Obwohl die Partie auf keinen Fall von beiden Mannschaften brutal geführt wurde, sind sechs Feldverweise schon sehr viel.

Die Spieler kennen sich untereinander?

Zahnleiter: Ja, ich selbst habe aber nur zum Gartenstadter Trainer Thomas Geier einen guten Draht.

Waren Sie mit dem Ergebnis zufrieden?

Zahnleiter: Nein, wir haben 2:0 geführt und zeitweise mit mehr Spielern auf dem Platz gestanden. Da muss man so eine Begegnung nach Hause schaukeln. Momentan spielen wir unter unseren Möglichkeiten. Wir haben eine gute, schlagkräftige Mannschaft, doch es fehlt uns ein Knipser, der vorn die entscheidenden Tore macht.

Sie fungieren als Abwehrchef, sind momentan aus der Käfertaler Stammelf nicht wegzudenken. Eigentlich hieß es, Sie wollten nach der vergangenen Saison Ihre Fußballschuhe an den Nagel hängen.Was ist passiert?

Zahnleiter. Ja, das stimmt. Ich hatte vor, kürzer zu treten. Der Plan vor der Runde war, nur noch als Stand-by-Spieler zur Verfügung zu stehen. Doch zu Saisonbeginn waren wir in der Abwehr stark ersatzgeschwächt, also habe ich ausgeholfen. Nach sechs Spielen habe ich wieder Lunte gerochen. Solange ich mich fit fühle, will ich weitermachen. Die Kreisliga oder eine Klasse höher traue ich mir noch zu.

Mit Rang 16 und nur sieben Punkten sieht es für den SC Käfertal derzeit aber nicht gut aus. Nun muss Ihr Team zur TSG Eintracht Plankstadt.

Zahnleiter: Als ich in der vergangenen Runde hier angefangen habe, hat mir Trainer Rolf Mohsmann versprochen, dass ich dies nicht bereuen würde - und das habe ich auch nicht. Ich bin überrascht, welch tolle Truppe wir haben. Hinten stehen wir ganz gut, wir müssen aber unsere Chancen besser nutzen. Wenn wir das hinkriegen, geht es für uns auch nach oben. In Plankstadt ist für uns auf jeden Fall etwas drin.

Quelle: Mannheimer Morgen vom 14. Oktober 2009

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